NAGELPILZ (MYKOSE)

Die Entstehung

 

Eine sehr verbreitete Erkrankung der Nägel ist die Nagelmykose oder auch Nagelpilz genannt.


Hier dringt der Erreger in die unteren, weicheren Teile der Nagelplatte ein, setzt sich dort fest und verbreitet sich zunächst ungesehen und unbemerkt.


Nach einiger Zeit verfärbt sich dann der Nagel gelblich, bräunlich manchmal sogar schwarz wird dick und brüchig. Spätestens jetzt sollte man mit einer fachmännischen Behandlung beginnen. Am Anfang steht immer die Diagnose, die der Dermatologe durchführt. Hierzu wird meist eine Probe der erkrankten Nagelsubstanz entnommen und diese im Labor untersucht.


Bei positivem Befund sollte in regelmäßigen Abständen die verdickte Nagelplatte abgeschliffen werden. Dies ist notwendig, damit das Antimykotikum an den Erreger heran geführt werden kann.

 

Dies macht der Podologe!

 

Therapie/Laser

 

Das regelmäßige Schleifen und Lacken kann man auch als Grundtherapie bezeichnen. Leider ist die Bekämpfung einer Nagelmykose eine sehr langwierige Angelegenheit und erfordert ein hohes Maß an Disziplin. Zwischenzeitlich ist es möglich geworden diese Therapie durch eine Bestrahlung via Laser zu unterstützen. Durch diese Therapie können die Heilungschancen deutlich erhöht werden und auch die Dauer der Therapie reduziert sich erheblich. Deshalb freuen wir uns besonders Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab sofort, Ihre Nagelpilzbehandlung durch eine Lasertherapie unterstützen können.


Diese Therapie ist ein thermisches Verfahren, welches mittels eines Infrarotlasers der Klasse 4 (gemäß DIN EN 60825-1:2008) mit einer Wellenlänge von 810 nm oder 980 nm in der Non Kontakt Methode durchgeführt wird. Der Laser pulsiert alle 60ms  in einer Stärke von 8-10 W mit einer Frequenz von 6-7 Hz.


Sehr gerne beraten wir Sie über alle Möglichkeiten und Modalitäten in unserer Praxis.

 

 

WIE BEUGE ICH FUSSPILZ VOR?

Nagelpilze kommen überall in der Umgebung vor - den Kontakt mit dem Pilz zu vermeiden, ist deshalb schwierig. Er fühlt sich vor allem in feuchter Umgebung wohl. Die wichtigste Maßnahme ist deshalb, seinen Nährböden zu entziehen.

SCHUHE UND SOCKEN

• Tragen Sie nicht dauerhaft Turnschuhe und dicke Schuhe mit Gummisohlen, sondern luftdurchlässige Schuhe wie Sandalen oder leichte Halbschuhe. Ziehen Sie die Schuhe aus, wann immer es möglich ist. Laufen Sie im Sommer viel barfuß.

 

• Lederschuhe sollten aufgenommene Feuchtigkeit wieder abgeben können. Stopfen Sie die Schuhe mit Zeitungspapier aus. Desinfizieren Sie Schuhe außerdem regelmäßig.

 

• Tragen Sie keine Socken aus synthetischem Material, da sie das Wachstum eines Nagelpilzes fördern. Bevorzugen sie atmungsaktive Materialien wie Wolle und Baumwolle. Wechseln Sie Ihre Socken täglich. Wenn sie verschwitzt sind, auch mehrmals im Lauf des Tages.

 

• Teilen Sie Schuhe und Socken nicht mit anderen Menschen, um eine Ansteckung mit Nagelpilz zu vermeiden. Das gilt auch für Gummistiefel, Skischuhe oder Rollerblades.

HYGIENE

• Pflegen Sie Ihre Füße regelmäßig. Das heißt: Gründlich waschen und vor allen Dingen gut abtrocknen. Achten Sie dabei besonders auf die Zehenzwischenräume.

 

• In feuchten Gemeinschaftseinrichtungen sollten Sie immer Ihre eigenen Badeschuhe tragen. Benutzen Sie keine Fußdesinfektions-Spender. Erstens befinden sich gerade hier die meisten Keime, zweitens verändern die Mittel die natürliche Hautflora und deren Schutzmantel - dadurch haben die Pilze besonders leichtes Spiel! Für eine effektive Desinfektion müssten die Mittel außerdem mindestens fünf Minuten einwirken. Und wer wartet schon solange?

 

• Wechseln Sie Ihre Handtücher mindestens einmal pro Woche. Wer sich schon mit einem Nagelpilz infiziert hat, sollte ein eigenes Handtuch für die Füße benutzen und dieses täglich wechseln - und natürlich nicht barfuß laufen, um die Erreger nicht zu verbreiten.

 

• Waschen Sie Socken, Handtücher, Badematten und Bettzeug bei mindestens 60°C. Besser ist es, wenn Sie die Wäsche bei 90°C kochen. Für empfindliche Textilien, die nur schwächere Temperaturen vertragen, gibt es in der Apotheke oder in Drogerien Wäschedesinfektionsmittel, die in die Waschmaschine eingefüllt werden.

 

• Besonders anfällige Personen wie Diabetiker oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem können nach dem Besuch öffentlicher Sport- oder Badeanstalten zur Vorbeugung eines Nagelpilzes ein pilzabtötendes Pumpspray auf Füße und Nägel sprühen.

 

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